Requirements aufnehmen

Bevor ich anfange eine Software zu schreiben, muss ich natürlich erst einmal wissen, was für ein Programm es werden soll. Die Anforderungen für die Funktionen nennt man Requirements. Ein Problem tritt während der Entwicklung von Software immer wieder auf: Die Requirements ändern sich mit der Zeit. Mitten während der Entwicklung führt das aber zu Problemen und Programmfehlern. Da nie klar sein kann welche Requirements bereits implementiert sind und welche nicht. Gibt es zum Beispiel Abhängigkeiten voneinander und ein Teil dieser abhängigen Requirements wurde verändert, dann ist ein Fehler sehr wahrscheinlich. Besser ist es die Requirements wie die eigentliche Entwicklung einem eigenen Wasserfallmodell zuzuordnen. Das bedeutet die Requirements werden aufgenommen, auf Vollständigkeit und Widerspruchsfreiheit etc. überprüft inklusive aller Veränderungen und schließlich Versioniert und im Konfigurationsmanagement abgelegt. Erst diese Versionierte Fassung der Requirements wird dann zur Entwicklung freigegeben und fertig Entwickelt. Währenddessen können die Requirements weiter bearbeitet werden: für die nächste Version.

Literaturhinweise dazu:

Christof Ebert
– Systematische Requirements Engineering: Anforderungen ermitteln, spezifizieren, analysieren und verwalten

Kathrin Passig
– Weniger schlecht programmieren

Veröffentlicht von

Jürgen

Ich bin Software Ingenieur und habe meine Schwerpunkte in allen Aktivitäten, die zur Software Entwicklung gehören. Am längsten bin ich als Software Entwickler von Embedded Software in C tätig.

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